Der Lauf des Lebens

Wir sind keine Lichtgestalten
Wo vergänglich Schatten walten
Wir tanzen auf der Erde Bühne
Ewiges Spiel von Schuld und Sühne.

Die Eitelkeit gereicht zur Zier
Als blieben wir für ewig hier
Es wird gehortet und geprotzt
Gegen das Schicksal aufgemotzt.

Doch es gibt hier kein Entrinnen
Nichts zu holen oder zu gewinnen
Trügerisch ist die Idylle
Spricht sie auch von Macht und Fülle.

Geworfen sind wir in das Leben
Alle Mühsal zeigt vom Streben
Aus dem Gefängnis auszubrechen
Um erneut in See zu stechen.

Die Wellen treiben uns voran
Und bricht für uns das Ende an
Werden wir aus dem Spiel genommen
Wie gewonnen so zerronnen.


© Herbert Kaiser


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Kommentare zu "Der Lauf des Lebens"

Re: Der Lauf des Lebens

Autor: Bluepen   Datum: 13.08.2020 8:36 Uhr

Kommentar: Lieber Herbert,

ein Top-Gedicht über den Lauf des Lebens. Gefällt mir sehr gut!

LG - Bluepen

Re: Der Lauf des Lebens

Autor: Alf Glocker   Datum: 13.08.2020 10:08 Uhr

Kommentar: ich schließe mich einfach Bluepen an...
besser kann ichs auch nicht sagen!

LG Alf

Re: Der Lauf des Lebens

Autor: Sonja Soller   Datum: 13.08.2020 18:28 Uhr

Kommentar: Sehr schön, lieber Herbert,
unser Leben hat ein Anfang und ein Ende. Irgendwann fährt der Zug ohne uns weiter!! Das ist der Lauf.
Ganz toll geschrieben!!

Herzliche Grüße aus dem zugigen ( noch fährt der Zug) Norden, Sonja

Re: Der Lauf des Lebens

Autor: possum   Datum: 14.08.2020 2:17 Uhr

Kommentar: Ein super Werk lieber Herbert,

lieben Gruß!

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