Schweigen

Dein Schweigen so laut,
habe darauf gebaut, Dir vertraut.
Dachte, wir könnten uns durch
stürmische Winde bewegen,
hätten uns für immer gefunden.
Nun beginnen sich Zweifel zu regen.

Dein Schweigen so laut,
meine Seele vor Qualen schreit.
Ich möchte laufen so weit ich kann.
In deinem Schweigen bin ich gefangen,
bewegungslos, Seele voller Wunden,
dachte, wir wären verbunden.

Dein Schweigen so laut.
Das Paradies gibt es nicht mehr.
Wir gingen durch Täler so tief,
über Höhen so hoch.
Hatten von der Zukunft geträumt,
mein Herz so leer, mein Schweigen so laut.


© Soso


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Kommentare zu "Schweigen"

Re: Schweigen

Autor: Alf Glocker   Datum: 12.05.2020 10:17 Uhr

Kommentar: Wenn die arme Seele schreit
ist ein Engel nicht mehr weit?
oder
Immer wenn du glaubst es geht nicht mehr
kommt von irgendwo eine schwarze Katze, über den kurzen Weg, ins dritte Haus...usw.

LG Alf

Re: Schweigen

Autor: Sonja Soller   Datum: 12.05.2020 11:00 Uhr

Kommentar: Danke Alf, haahahahah
ja genau, unter der Leiter auf dem salzigen Weg hervor, das ist das, was man dann unbedingt braucht.

Herzliche Grüße aus dem (überhaupt nicht) abergläubischen, frostigen, Norden, Sonja

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