Wenn ich durch den Friedhof gehe
Und die vielen Gräber sehe
Macht die Gänsehaut sich breit
Ich denke: Tod du bist nicht weit.

Gestern lebendig, froh und heiter
Dreht das Lebensrad sich weiter
Der Todeshauch hat dich berührt
Wirst nun den Ahnen zugeführt.

Zwei Meter tief unter der Erde
Ruhen am Friedhof all die Särge
Gebettet liegen sie im Holzpyjama
Manches Leben war ein Drama.

Der Steinmetz hat die Gräber gestaltet
Aus Marmor, der selbst nie veraltet
Der Gärtner schmückt alles mit Blumen
Hier ruhen die Gscheiten und die Dummen.


© Teddybär


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Kommentare zu "Auf dem Friedhof"

Re: Auf dem Friedhof

Autor: Alf Glocker   Datum: 05.04.2020 8:40 Uhr

Kommentar: memento mori

lg alf

Re: Auf dem Friedhof

Autor: Bluepen   Datum: 07.04.2020 8:45 Uhr

Kommentar: Lieber Teddybär,

dein Gedicht erinnert mich an den "Lustigen Friedhof" in Kramsach in Tirol. Sehr gut beschrieben!

LG und bleib gesund

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