Zivilisationsrückstände

Da liegt etwas im grünen Gras,
verdeckt von der Natur.
Ein Jeder fragt: "Was ist denn Das?
Wer legte diese Spur?"

Es ist gemacht, von Menschenhand,
Es ist schon lange her.
Der Mensch lebte in diesem Land.
Doch lebt er heut nicht mehr.

Er hatte einen großen Traum
und fällte Bäume, Stück für Stück
nahm der Natur den Lebensraum,
und Seinen nahm er auch gleich mit.

Nun hat der Mensch sich selbst vernichtet.
In seiner gnadenlosen Gier,
hat er nur sich selbst gerichtet,
denn die Natur, die ist noch hier.


© Michael Jörchel


13 Lesern gefällt dieser Text.

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Kommentare zu "Zivilisationsrückstände"

Re: Zivilisationsrückstände

Autor: possum   Datum: 01.02.2020 1:17 Uhr

Kommentar: Ja die Natur weiß ... was das Leben ist!!
glG!

Re: Zivilisationsrückstände

Autor: Verdichter   Datum: 01.02.2020 5:29 Uhr

Kommentar: Die Natur war vor uns da und wird es nach uns wieder sein.
Ein Hoffnungsschimmer.

Gruß, Verdichter

Re: Zivilisationsrückstände

Autor: Bluepen   Datum: 02.02.2020 16:32 Uhr

Kommentar: Lieber Michael,

du bringst es auf den Punkt mit deinen Zeilen.
Gefällt mir sehr gut dein Gedicht!

LG - Bluepen

Re: Zivilisationsrückstände

Autor: l.Maja   Datum: 02.02.2020 22:53 Uhr

Kommentar: Der Mensch ist ein Teil der Natur.
Solange, bis die Natur dem widerspricht.

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