Leben heißt Sterben,
sieh zu Boden,
zu deinen Scherben.
Heb sie auf und nimm sie mit,
auf deinen Weg, dein nächsten Schritt.
Bau aus ihnen dir eine Maske,
dein altes Ich, was einst so lachte.
Belüg dich selbst, nur weiter so,
wenns das ist, was dich lässt schein froh.
Verschließ dein Herz lass niemand ran,
damit niemand nimmt's dir aus der Hand.
Doch Abends wenn die Einsamkeit dich hat,
spürst du den Schmerz der Scherben pracht.
Dann lässt du es fallen dein Scherben Gesicht,
merkst doch nun wie einsam du bist.
Die Scherben der Maske werden kleiner doch du machst jeden Tag immer weiter.
Doch irgendwann die Maske nicht mehr hält, zerbricht für dich deine heile Welt.
Doch niemand da draußen wird da sein für dich, weil sie's nicht verstehen was dich hat zerbricht.
Kamst doch stets mit ein lachen herbei, Gefühle waren dir allerlei.
Sagtest doch immer dir geht es gut,
und jetzt sieh dich an deine Haut voller Blut.
Wo sind die Menschen den du immer halfst,
Wo sind die Freunde, die schön Gedanken die du einst gemalt?.
Unter deiner Maske du hast nicht gespürt,
du hast dich nicht selbst nur andre geführt.
Niemand wusste von deinen Leiden,
hattest Angst niemand würde bleiben.
Jetzt zu spät erst die Erkenntnis,
hast andere und dich nur selbst geblendet.
Zwar ist sich verschließen manchmal gut, doch kann es auch Enden in einsamen Tod.


© Darielyoshira


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