Sanft in der Nacht,
schreit er nach dir,
der Sandmann er klopft, steht vor deiner Tür.
Du öffnest sie, sehnst den schlaf herbei.
Begrüßt ihn und bittest ihn herein.
Angst kommt auf, du dich nicht fühlst wohl.
War es ein Fehler, obwohl
Niemand sagte er nicht kommt durch die Tür.
War er doch jede Nacht mal bei dir.
Denkst zurück weist was passiert.
bist ganz still,
den du weist was er will.
Ein Tuch umhüllt deinen Mund,
schläfst jetzt sanft, doch fühlst dich nicht wohl.
Am nächsten morgen, alles vergessen.
Dein Körper schmertzt, siehst deine blässe.
Der Blick im Spiegel, dein Gesicht so leer
sagst ihn heut Nacht du willst das nicht mehr.
Die Nacht bricht rein,
das klopfen der Hand,
lehnst dich sanft,
an die kalte Wand.
"bitte geh ich will heut nicht schlafen, nie mehr, für immer wach sei will ich.
bitte hör auf, verschone mich"
Leise ertönt eine Stimme von draussen
"Mein Liebes Kind, ich bins dein Vater"
öffnest die Tür,
bittest ihn herein.
Und auch heut Nacht schläfst du wieder ein.


© Darielyoshira


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Kommentare zu "Sandmann"

Re: Sandmann

Autor: possum   Datum: 22.03.2019 0:13 Uhr

Kommentar: Ein sehr trauriges Werk, leider ist es keine Seltenheit, diese Sandmänner haben die Macht der Nacht, heimlich und selten dringen diese Taten ans Tageslicht, liebe Grüße!

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