Emporstieg

© Halaf Isso

Nichts wie es mal war,
Nichts wie ich es mal sah.
Nichts wie es nun scheint,
Nichts trauriger, als die Seele, die weint.

Bin ich es, der diese Zeilen verfasst?
Ist es mein Bedürfnis diese Worte einzubetten?
Ist es das Leben, dass mich nun hasst
oder mein Herz, welches sich befindet in Ketten.

Der Ruf des Reisenden verstummt,
das Schöne nun nichtsblickend vermummt,
das Antlitz gen Fall gerichtet...
Die Gedanken zu Zeilen verdichtet.

Chaos und Unordnung,
der Verstand, die einzige Bedrohung,
der mich ans äußerste treibt, ohne Rücksicht, ohne Schonung.

Freiheit, rein und pur, ist mein begehren,
mich besinnen und belehren,
der Kapitän meiner Seele wieder sein,
wild und entschlossen, zu nehmen, was ist mein.

Tag für Tag,
Schritt für Schritt,
ich es wag,
den Blick Richtung Himmel gerichtet,
unermüdlich, auf Ewigkeit,
Meine Worte in die Unendlichkeit gedichtet!


© Halaf Isso

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Kommentare zu "Emporstieg"

Re: Emporstieg

Autor: Ella Sander   Datum: 17.03.2019 14:13 Uhr

Kommentar: Ja, die Welt entsteht in unseren Gedanken,
Sie bestimmen, ob wir siegen oder fallen.

Tolle Zeilen, die ich gerne gelesen habe. :)

Liebe Grüße
Ella

Re: Emporstieg

Autor: joe   Datum: 17.03.2019 17:48 Uhr

Kommentar: Ergreifende Worte der Melancholie. "Nichts trauriger, als die Seele, die weint"
Da hast du wohl Recht. Ein sehr schönes Gedicht, das berührt.

LG
Joe

Re: Emporstieg

Autor: possum   Datum: 18.03.2019 0:11 Uhr

Kommentar: Och dies ist gar sehr traurig lieber Halaf, ein sehr tiefgreifendes Werk, liebe Grüße!

Re: Emporstieg

Autor: Halaf   Datum: 19.03.2019 11:48 Uhr

Kommentar: Ella Sander: Vielen Dank für deine Worte.

Joe: Ich danke dir für deinen Kommentar

possum: Danke dir vielmals.

Gruß
Halaf

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