Schl(i/u)mmerschrecken

Oh, Nächter schwelger Geist
Liegst auf meinen Augen mir
Hast gebissen mich als Müdigkeit
Mit Träumen oft zerrissen
Herz und Seel in Stücke
Was Traum, was Real, was Tücke?

Mancher wünscht in Schlafe sich
Andrer möcht nicht mehr erwachen
Manche taumeln hin zum Licht
Andrer weint in stillen Sprachen
Über was sich so alles zugetragen
Selbstverständlich an den Tagen
Denn unter der Sonne ist alles Gut
Wir leben damit und akzeptieren
Schweigen und verstecken unsre Wut
Gehen gebrochen heim und verlieren
Unser Gesicht als Preis des Lebens
Weil Überleben reicht
Liegt das Kind im Bett und weint
War dann nicht alles vergebens?
Wenn Größe nur mehr schleicht?
Als Schatten im Dunkeln scheint
Die letzte Hoffnung im Überlegnen
Tränen, im Auge blinder Schemen
Greifen gespalten-Verletzte
Nach der Zukunft ihrer Themen
Da die Gegenwart, für sie, das Letzte.


© franzis freedomslair dom


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Kommentare zu "Schl(i/u)mmerschrecken"

Re: Schl(i/u)mmerschrecken

Autor: possum   Datum: 22.02.2019 1:43 Uhr

Kommentar: Lieber franzis, dein Werk find ich supi, liebe Grüße!

Re: Schl(i/u)mmerschrecken

Autor: franzis   Datum: 22.02.2019 13:46 Uhr

Kommentar: vielen lieben Dank possum, lieg derzeit krank im Bett, uff -.-

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