Groß wie ein total verzetteltes Kuckucksei,
wie ein fataler Absturz ins dunkle Nichts,
sind meine Augen, wenn ich dich seh‘,
du Ansammlung des Abschaums – o jeh!

Wer hat dich nur in diese Misere hineinkreiert,
fraglos stumpf, oder stummgeistig, du Ratte,
im Rattennest einer Epoche, die dümmer ist,
als alle anderen Epochen zuvor…ohne Erotik!


Hast du die Phantasie schon begraben,
blieb dir denn nichts als die Leere?
Wie verwendest du lebendige Gaben –
Wieso sagst du nicht einfach: „Gewähre,

du Herrgott aus flüchtigen Blasen,
dem Menschen ein Ziel, das auch wird?“
Du lässt imaginäre Löwen grasen,
in einem Himmelsland, das uns führt…


an der Nase herum, denn wir wollen glauben
was wir einfach nicht wissen können,
nein, was wir nicht zu wissen meinen sollten,
weil es der eisige Schwachsinn ist!

In diesem Winter, der ehrliche Seelen bedeckt,
entkommst du keinen Schlammlawinen,
denn du sollst schlafen – ewiglich unerweckt,
und du sollst deine Mörder bedienen!


© Alf Glocker


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Kommentare zu "Dein Dienst an Mördern"

Re: Dein Dienst an Mördern

Autor: possum   Datum: 07.02.2019 2:30 Uhr

Kommentar: Lieber Alf, knallhart, dass es manchmal gar weh tut sprichst du in deinen Werken Dinge an, wozu viele schweigen, welche aber tatsächlich die Wahrheit enthalten, Liebe Grüße!

Re: Dein Dienst an Mördern

Autor: Alf Glocker   Datum: 07.02.2019 5:45 Uhr

Kommentar: Vielen Dank für diesen ehrlichen Kommentar!
Die meisten trauen sich das wohl nicht....

Liebe Grüße

Alf

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