Aus sichrem Abstand schaut sie auf das Leben
dessen, den sie beherzt ins Auge fasst.
Ihr Stolz verbietet ihr, sich hinzugeben,
bevor sein Herz nicht zu dem ihren passt.
Nur zögernd setzt sie ihre weichen Tatzen
auf fremdes Land. Ein scharfer Blick genügt,
ein kurzes Wittern wie die wilden Katzen,
ob sie es wagt und sich dem Schicksal fügt.
Dann gibt sie nach, gibt ihrer bangen Seele
die Freiheit, Tier und Lust und Herz zu sein.
Wie kühles Wasser in die trockne Kehle
dringt - sie betörend – heiß die Liebe ein.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]