Mein Rücken zwickt, mein Bein, es sticht,
mich plagen Muskelschwund und Gicht,
die Krankheit mich nicht rühren lässt,
ich häng am Schreibtischsessel fest.

Mein Blick schweift aus dem Fenster jetzt,
mein Geist ist schließlich nicht verletzt,
auf Flügeln reitet er schon bald
hinaus durch Auen, Tal und Wald.

Ein Mädchen sitzt in rotem Kleid
und wartet in der Jugendzeit.
Die Mutter an der Haustür steht,
mit ihr´s nun ab ins Schwimmbad geht.

Auf einer Wiese spielt ein Freund,
hat einen Fußball, wie mir scheint.
Mit einem Hund, der mir gehört,
ich tobe völlig unbeschwert.

Ich springe, hüpfe ohne Qual,
kann biegsam flitzen auf einmal.
Ich brauche meinen Körper kaum,
solang mein Geist lebt seinen Traum!


© bruddlsupp


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Beschreibung des Autors zu "BEFLÜGELTER GEIST"

Der Geist sollte beweglich bleiben.

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