Wir verstecken uns hinter Namen und Nick’s
lassen unseren Persönlichkeiten freien Lauf,
schreiben, was wir uns nie zu sagen trauen,
handeln auch einmal neben der Etikette,
wir sind anonym.
Wir schreiben unsere Gefühle, unseren Frust von der Seele,
niemand kennt uns, wir sind das was wir vorgeben,
kaum einer wird den waren Menschen hinter den Zeilen erkennen
sind zerbrechlich, frustriert, ängstlich, einsam,
wir sind einsam - in einer virtuellen Welt voller „Freunde“
Wir moralisieren, wo wir gewöhnlich schweigen,
verurteilen, wo wir eigentlich immer wegsehen,
lassen die Sau raus, dabei werden wir sonst kaum bemerkt,
schimpfen nörgeln, pöbeln und diskriminieren,
wir sind gerecht und mutig.
Versteckt hinter Monitoren, in den eigenen vier Wänden,
lassen wir unser Bedürfnis nach Macht heraus.
Verurteilen den Pranger des Mittelalters und prangern an,
heute ist es ein lebenslänglicher Pranger.
wir sind zivilisiert
Niemand kann uns dabei sehen,
wie wir, mit Worten, die Persönlichkeit anderer Menschen herabsetzen.
Niemand bemerkt unsere Selbstgerechtigkeit,
wenn wir Menschen, für ihr Anders sein, verurteilen.
wir sind anonym
Erstaunt verweile ich im Lauf der Zeit,
betrachte still, was Menschen wichtig nennen;
wofür sie kämpfen, woran sie sich erkennen,
und fordern Anteilnahme, weit und [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Man sagt, dieser Käfig sei aus Gold –
glänzend, sicher, makellos.
Doch sie sehen nicht,
wie viele Vögel darin ihre Flügel brechen,
wie manche sich gegen die Gitter werfen,
bis sie [ ... ]
Singe ein Lied.
Und Du weckst den Clown in Dir.
Höre ein Herz.
Und Du weckst das Kind in Dir.
Male ein Meer.
Und Du weckst den Traum in Dir.
Bleibe ein Denker.
Und Du weckst den Zirkus in [ ... ]