Es leidet, das verwundbare Kinderherz,
erdrückt fast, die Brust im Schmerz;
zitternd die Hand nach der Mutter streckt,
Krieg, nicht verstanden ? hat aber die Angst geweckt.
Vater, mein lieber Vater wo bist du,
leidest du auch so wie ich, immerzu?
Kommst du bald heim zu deinen Lieben,
werden die Feinde bald vertrieben?
Feinde? Nicht vorhanden im Wortschatz vom Kind,
spielt lieber und tanzt, wie ein Blatt im Wind;
Mutter, ich kann deine Tränen sehen,
was kann ich tun, damit sie vergehen?
Mutter, immer bedacht und wehmütig,
drückt ihr Kind ans Herz ganz demütig;
singt ihm ein Lied vom Frieden,
Liebe und Schmerz, sonst ist nichts geblieben!
Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]
Wenn
Der Inhalt einer Seele
Wie bunte Scherben zu Boden fällt,
Dann darf der Boden nicht zu schön sein.
Und es darf keiner daneben stehen,
Der Angst hat
Und das Leben zu ernst nimmt.
Weil [ ... ]