Alles ist eitel auf dieser unseren großen schönen Welt.
Dort wo heut noch ein Haus erbaut, wird morgen die Wand gefällt.
Da wo heute die Blume blüht, morgen der Rasenmäher brummt.
Heute noch ein Kind fröhlich lacht, es morgen schon verstummt.
Alles ist eitel auf dieser unserer kleinen schrecklichen Welt.
Dort wo heute noch Kriege sind, morgen der Frieden alles erhellt.
Da wo heute die Wälder brennen, morgen neues Leben erwacht.
Heute noch ein Kind traurig weint, es morgen schon wieder lacht.
So manches schönes vergeht, schon all zu schnell und zu früh.
So manches schreckliches vergeht, es zu beenden keiner bemüht.
Was was ist, was wie ist kann man nie genau besagen.
So manches in unseren Augen konnte nie wirklich entstehen.
So manches in unseren Augen konnte nie wirklich vergehen.
Sicher ist. Zerstörung lässt uns nach besseres neues wagen.
Einst lebte eine braune, große Stute auf einem wohlhabenden Reitergut. Sie war klug und lernte schnell, was ihr beigebracht wurde. Doch die Stute gehörte einem strengen Herrn, der sie unentwegt [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Ich bin ein Schmetterling aus Glas,
Mit bunten Flügeln
Aus Glas.
Schillernd.
Vielleicht denkt ihr, das wäre instabil.
Weil Glas als instabil gilt.
Aber Glas fliegt nicht einfach weg. [ ... ]
Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren,
getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit.
Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren,
ein Kranz aus Licht im Kleid der [ ... ]