Wenn ein Unfall passiert und es sterben Leute dabei,
dann betrifft mich das schon, ist mir nicht einerlei.
Gibt es Elend und Not, so denk ich mir dann,
wie traurig es ist, das ich nicht helfen kann.
Doch sitz ich dann bei freunden, wir reden und lachen,
wie schnell ist vergessen, das hungern und krachen.
Doch weint mein Kind, zerreißt es mein Herz,
möchte ihm gern nehmen, den kummer und schmerz,
möchte dann alles verschenken, mein geld meine Sachen,
würde es helfen, ihn glücklich zu machen.
Es ist schlimm ohne Job, ohne Arbeit und Geld,
all die Kriege, der Hunger, das Elend der Welt,
zerbrochene Ehen, Krankheit und Not,
der Geliebten im kreis, unerwarteter Tod.
Die alltäglichen Sorgen, Kummer und Schmerz,
sind reines Gift, für jedermans Herz.
Und geht’s dir auch schlecht, das der Schmerz in dir brennt,
schalt einfach ab, genies den Moment,
nichts auf der welt, ist so wunderschön,
wie das eigene Kind, glücklich zu sehen.
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Das Pflaster dämpft den Schritt der Vielen,
ein Strom aus Zeit, der uns umschließt.
Wir treiben still in Zwischenzielen,
solang die Nacht vorüberfließt.
Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Der Nazi-Kurde in der Shishabar
Eigentlich sollte es ein entspannter Abend werden. Das Übliche: Shisha, Tee, Freunde, tiefe Gespräche im dichten Dampf. Ein Typ saß bei uns, den ich vorher noch [ ... ]
Die perfekte Sprache. Du redest
kein Wort. Aber sagst nur wichtige
Dinge. Und lässt die Augen reden.
Mit jedem Blick. Mit jedem Traum.
Mit jedem Weg. Und bist die Reise.
Und bist der [ ... ]
Eine Träne wollte man nicht sein,
nicht die Trauer zeigen ganz allein,
manchmal als Zeichen für Lachen,
wird man auch nur einmal machen,
ist vielleicht nur kurz mal zu sehen,
muß Wege über [ ... ]