Ich wandre durch Straßen aus Aschenrauch,
wo Schatten regieren wie leiser Hauch.
Gesichter verblassen im Neonlicht,
wo Wahrheit ihr klares Bild zerbricht.
Du kommst als ein Händler im falschen Ton,
als Weber der Leere, als Fürst aus Hohn.
Dein Lächeln – ein Messer im Samtgewand,
dein Angebot – Feuer in blinder Hand.
Du nennst mich Bruder, doch feilschst um den Preis;
du hüllst deine Absicht in Nebel und Eis.
Doch blicke ich durch deinen goldenen Schein:
Dein Innerstes ist nur ein stummer Stein.
Ich wähle nun selbst meinen steinigen Pfad,
mein Herz ist kein Preis für des Feilschers Rat.
Denn wer in der Nacht nur nach Beute greift,
verliert, was im Herzen an Anstand noch reift.
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Ich bin noch am Leben. Heute Morgen liege ich nur im Bett. Denke an Alles und Nichts. Trinke Tee. Warte bis der Tag lebt. Auf den Morgen. Und ich die Bäume sehe. Und den Himmel. Und die Sonne. Und [ ... ]