Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.
Nichts beginnt bei uns.
Im Humus liegen vergangene Jahre,
Wurzeln trinken aus dem,
was vor ihnen fiel,
und jeder Baum trägt still
die Geschichte seines Bodens.
So sind auch wir
Erben dessen, was andere bauten,
bewahrten, versäumten,
erkannten und zerstörten.
Doch Erbe ist kein Besitz allein.
Was uns die Gegenwart überlässt,
fordert Antwort:
den Boden nicht ärmer,
die Freiheit nicht kleiner,
die Wahrheit nicht bequemer
weiterzugeben.
Der Herbst weiß davon.
Er hält nichts fest,
und dennoch verliert er nichts.
Das Blatt fällt,
wird Erde,
die Erde nährt die Wurzel,
die Wurzel bereitet den Frühling.
Vergangenheit wird Herkunft.
Gegenwart wird Verantwortung.
Zukunft wird aus dem,
was wir heute wachsen lassen.
Darum ist jede Generation
nur eine Jahreszeit im großen Werden:
Erbengemeinschaft der Vergangenheit,
Verantwortungsgemeinschaft der Gegenwart
und Entstehungsgemeinschaft der Zukunft.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Trinke ein Glas Cola mit Milch.
Du suchst den Sinn?
Dann springe vom Sofa drei mal in die Luft.
Vielleicht bleibste ja an der Decke hängen.
Vielleicht bist du ja Spiderman.
Du wirst [ ... ]