Gibt’s ein Zurück – ich denk wohl kaum,
ich fühl mich wie in einem Traum,
in dem Respekt ein Fremdwort ist,
in dem man Menschlichkeit vermisst.

Es scheint es hätt sich aufgetan
ein Höllenschlund, ein Teufelsplan,
der uns an einen Abgrund treibt,
nichts Gutes, das noch übrig bleibt.

Durch Gier und Streben nach der Macht,
ich hör, wie laut der Teufel lacht,
treiben wir stetig weiter fort
von einer Welt, die uns ein Hort.

Die Grenzen werden überschritten,
was hat die Menschheit nur geritten,
nicht dumm, mit Klugheit und Kalkül
treibt man uns zwischen alle Stühl.

Mit Worten werden wir betrogen,
bedroht ein Teil, alle belogen,
man hetzt und schmeichelt skrupellos
und leugnet dann, es ist famos.

Gibt’s ein zurück – ich glaub es nicht,
es herrscht das Dunkel und kein Licht,
das uns am Horizont erscheint,
durch unser Werk die Erde weint.


© Sigrid Hartmann


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