Gar mühsam mich die letzte Nacht begrüßte,
was leider nicht den Schönheitsschlaf versüßte.
Jetzt seh' ich aus wie eine Nebelkrähe,
getraue mich noch kaum in meine Nähe.
Und auch der Spiegel ganz erschrocken klirrte,
als sich ein Schlaflosblick darin verirrte.
Darum nahm ich das Make-up in die Hände
und malte Wunschgesichter an die Wände.
Doch dieser Plan ging gründlich in die Binsen,
denn überall entstand ein schräges Grinsen,
und unterm Wasserdampf der Duschkabine
verlief sich bald schon jede schöne Miene.
Es blieben nur noch die verschmierten Fratzen,
sie fingen an, mir am Verstand zu kratzen;
schnell hab' ich alles wieder abgerieben -
nur Krähenfüße sind mir noch geblieben.
Nach Schlaflos-Nächten möchte sich doch mancher mit dicker Schminke überdecken, nur um nicht zeigen zu müssen, wie man wirklich ist. ;-)
Doch ohne Maske lebt's sich leichter.
Niemals werde ich dich hassen,
oder dir an die Gurgel fassen,
du,Neger,Edeljude oder Ultrachrist,
weil du mein ewiger Bruder bist;
Sie wollen,dass wir uns bekriegen,
und das wir für sie mordend [ ... ]
Die Poesie des Summ! Summ!
Summ der Bienen. Das Tralalala
als die Wahrheit der Welt. Der
Urschrei der Wolken als Weckruf
für den Kaffee. Die Sonne, die „Alle
meine Entchen“ singt. Und [ ... ]