Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren,
getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit.
Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren,
ein Kranz aus Licht im Kleid der Einsamkeit.
Die Planken reden in zerbroch'nen Schriften,
sie zeichnen Wege, die kein Hafen fand.
Die Segel, grau wie unerfüllte Pflichten,
erzittern leis, wenn Wind die Namen bannt.
Im Rumpf ein Chor aus unerlösten Wegen,
aus Schritten, die im eignen Rund sich drehn.
Ein Takt aus Salz schlägt wild und laut dagegen,
auf dass die Geister nie dem Kreis entgehn.
Wir, die im Kiel der Stunden tiefer sinken,
wir tragen Funken, die kein Morgen nimmt.
Das Meer beginnt, den Horizont zu trinken,
bis selbst die Nacht im tiefen Dunkel glimmt.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Die raue Rinde des Baumes fühlte sich kühl an. Ihre Brüste pressten unter ihrem Sommerkleid gegen sie und sie spürte bei jeder Bewegung das Reiben. Sie spürte seinen Atem im Nacken. Er war [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Es war Sonntagvormittag und er lag allein auf seinem Bett. Müde und verwirrt. Die Erinnerung an die vergangene Nacht war noch allzu gegenwärtig. Einerseits machte sie ihm im Nachhinein noch Angst, [ ... ]
Die Stimme sei uns Instrument
und ihr Gebrauch stets mit Bedacht.
Nur der, der Traurigkeit wohl kennt,
nur der, der dennoch auch mal lacht,
vermag empfinden wie es ist,
wenn man [ ... ]