Wandre auf manch einsam Pfaden,
wo keine anderen Menschen gehen,
an einem Quell finde ich Labung,
still verborgen – kaum zu sehen.

Was zieht mich in die Einsamkeit,
hab keinem Menschen weh getan,
tu ich am End mir selbst nur leid,
Gedanken treib`n mich in den Wahn.

Vor mir erscheint eine stille Straße,
Wegweiser weisen dem Zentrum zu,
und ich wandre gleichermaßen,
ohne Ruh - doch such ich Ruh.

Das Schild, das ich erkenne,
steht klar in meinem Blick,
diese Straße muss ich gehen,
die noch keiner ging zurück.


© Helga Grote


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Beschreibung des Autors zu "Wegweiser"

Pfad, Wegweiser, Stille, kein zurück

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Kommentare zu "Wegweiser"

Re: Wegweiser

Autor: Jens Lucka   Datum: 10.02.2026 16:21 Uhr

Kommentar: Das klingt sehr nach unserem letzten Abenteuer liebe Helga. Ganz gleich welchen Weg wir gehen, wird uns Jeder dort hinführen. Nur eine ,,Eingangstür " ?

Liebe Grüße von Jens

Re: Wegweiser

Autor: Groti   Datum: 11.02.2026 20:38 Uhr

Kommentar: Ja, manchen Weg geht man nur einmal, lieber Jens. Danke Dir und auch den anderen stillen Kommentatoren für Ihr Hiersein, Helga

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