Geld rinnt wie Wasser durch die Hand,
glänzt einen Augenblick – wird Sand.
Es lockt mit Träumen, schrill und grell,
doch bleibt im Kern nur flüchtig, schnell.
Man jagt ihm nach, verliert die Spur,
vertauscht die Freiheit gegen die Uhr.
Das Konto wächst, das Herz wird klein –
wie kann Besitz nur Befreiung sein?
Die Welt erklingt im Münzenklang,
ein kurzer, greller Siegesgesang.
Wer steht im Glanz der Scheine fest,
merkt oft zu spät, was er verlässt.
So geh ich weiter, Schritt für Schritt,
und nehme nur das Nötigste mir mit.
Denn was am Ende wirklich zählt,
ist nie das Gold, das uns beseelt.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Zuerst zu beachten wär' wohl dabei,
die Herrn der Schöpfung, sind nicht einerlei,
am besten vermutlich einfach gemacht,
so habe ich es für mich ausgedacht:
Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.