Die Blumen sterben und der Regen weint.
Bald bin ich mit dir, mein Verderben,
geschwisterlich erneut vereint.
Vergangenheit – sie liegt in Scherben…
und dennoch holt sie mich jetzt [ ... ]
Dem Morgen graut,
doch er bricht an.
Ein neuer Tag entstellt die Zeit,
das Licht legt sich auf Sinn und Haut,
du staunst, so sehr man eben kann
und denkst:
nun ist es wieder mal [ ... ]
Wer mitfühlt, der verliebt sich nicht,
der mutet sich nicht einem zu,
der eine Seele hat und leidet,
der scheut sich vor dem geilen Du,
der wahrt, indem er dies vermeidet,
voll Scham sein [ ... ]
Mit fremden Federn schmückt sich der,
der mit dem Kopf tut sich schwer.
Dabei wird es einem recht leicht gemacht,
was man mit eignem Geist nicht schafft.