Januar macht uns benommen,
daß wir die Gänsehaut bekommen!
Wir plagen uns durch harschen Firn
und folgen täglich diesem Zwirn,
der uns in Wolken aufwärts zieht,
wo [ ... ]
Was ist schon ein Heide, ein Giaur, oder Goy?
Und was beliebt ein Menschenherz zu fühlen?
Wovor verneigt sich „heilig“ unsre Scheu –
Und was gefällt’s dem Schein hervor zu [ ... ]
Europa ist schon altersschwach!
Es hausen unter seinem kleinen Dach
zu viele, die sich nachbesinnen,
auf religiöses Eifern, Spinnen –
womit ein Rückschritt logisch ist,
wenn sich der [ ... ]
Die Welt erwacht zum neuen Jahr!
Das alte war ganz wunderbar –
es hatte wirklich was man braucht:
Angst, Konflikte, Unmut, Stress,
in unsere Hoffnungen getaucht.
Und auch ein wenig die [ ... ]
2 Grad Erderwärmung? Ha und Ha und Ha und Ha!
Wie viele Menschen soll die Erde denn noch tragen?
Sind denn immer noch nicht genügend von uns da?
Da hilft kein Rammeln und keine Wehe-Klagen [ ... ]
Diese Nacht ist geeignet, ewig zu wachen,
heimlich gemeinsame Sache zu machen,
mit des Friedens absurden Gestalten,
die auf jeden Fall nichts von uns halten.
Nur träumen und immer geborgen [ ... ]
Es hat keinen Sinn sich nichts einzugestehen.
Die Geschichte kreißt in schmerzlichsten Wehen.
Das Kind, das sie trägt ist ein Dämon – klar,
weil es ja sonst niemals besser noch [ ... ]
Ich setzt mich hin und denke mir,
bring wieder mal was zu Papier!
Ob kluge Zeilen oder dumm,
sag einfach was – sei nicht mehr stumm!
So viel geschieht in dieser Welt,
das nur den wenigsten [ ... ]
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Es war nicht besonders schwierig, diesen Raum zu sehen; ein geringer Ruck meinerseits und dann lag er vor mir: der andere Raum, die andere Welt. Sie war in weißes Licht getaucht. Darin gab es viele [ ... ]
Menschen zu berühren,
Menschen mit ihren Gefühlen zu entführen.
Zu sehen, was sie empfinden, ohne sie wirklich zu kennen,
meine Gabe, mich in diesem Spiegel zu trennen.
Das Wasser nagt am morschen Steg,
der Rost frisst stumm am Eisen.
Ein Möwenschrei verliert den Weg
im Grau vergangner Reisen.
Ein Kranarm beugt sich müd und schräg,
als wollte er schweigend [ ... ]