Die leeren Gläser sind nun trübe,
das letzte Leuchten ist verweht.
Im kalten Hauch der frühen Stunde steht,
was vom Fest geblieben, stumm.
Die Nacht verblasst, der Lärm erstorben,
der Tag schlüpft aus dem fahlen Traum.
So fern ist nun der Rausch von gestern,
die Hoffnung wirkt so leer und kaum.
Ein neues Jahr – so hoffen viele,
voll Zuversicht und neuem Licht.
Doch Wünsche sind wie schwache Funken,
die an der harten Welt erlöschen.
Ein frohes Jahr uns allen heute,
ein Jahr mit Kraft und klarem Blick.
Dass wir uns eine Welt erschaffen,
in der der Frieden nicht zerbricht.
Ich sehe, wie die Zukunft naht
auf Trümmern unsrer alten Zeit.
Doch bleibt der Mensch noch blind im Stolz,
gefangen im Spiegel seiner Eitelkeit.
Er wankt dahin auf dünnem Grunde
und merkt nicht, dass er irregeht.
Er folgt dem Pfad, den er nicht kennt,
bis er im Wind der Welt besteht.
Die alten Träume sind verflogen
wie weißer Reif im Sonnenbrand.
Nur Schatten auf den grauen Wegen,
verloren in vergessenem Land.
Ein Jahr vergeht – wir wissen nicht,
was uns am Ende bleiben wird,
was sich aus den kommenden Tagen
in unser aller Schicksal schreibt.
Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]
Wenn
Der Inhalt einer Seele
Wie bunte Scherben zu Boden fällt,
Dann darf der Boden nicht zu schön sein.
Und es darf keiner daneben stehen,
Der Angst hat
Und das Leben zu ernst nimmt.
Weil [ ... ]