Ins Tränenreich

In mich gekauert,
doch herzlich behütet
wie eingemauert,
die Seele leis brütet.
Der Kopf ist voll,
die Gedanken toben
bis der Wegezoll,
dreckig seiner Loden,
mein Pol erreicht.
Dann fällt die Mauer
gänzlich erweicht,
distanzlos von Dauer
ins Tränenreich.
Aber wo bist´en du,
Anker und Halt?
Wo ein Herz in Ruh,
warm, statt kalt?


© Goffrey


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