Der Schrei in Ferne

© Uschi Rischanek

Der Schrei in Ferne

Wenn ich denn könnte
es mir gestattet wäre,
wie ein Adler zu dir fliegen.
Über Wälder, über Wiesen.
Schreiend laut und leise
Zu Dir fliegend

Um mich zu tragen
auf deinen Schwingen,
unendlich weit,
himmelhochsteigend
miteinand

Und immer ist
ein Adlerschreien
im Tief und Weit,
fliegend und Sonnenschein

Geborgenheit
der Federn Wärme
und wohlbehütet
und beschützt

Tausend Flügelschläge
Weite, endlos Weite
Du und ich,
wir sehen uns
Wenn die Wolken
leise fallen

Tausend Atemzüge
Unendlichkeit
ich und Du
bis zum Horizont
und darüber hinaus

Sei mir eine Adlerburg
Seie mir ein kleines Haus
Fliegend will
ich Dich bewachen
Adlerschrei
und Adlerlachen

Uschi Rischanek & Ralf Maul 2021
Music: mcanden
Bild/Rezitation: Uschi Rischanek


© Uschi Rischanek


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Beschreibung des Autors zu "Der Schrei in Ferne"

"... wir sehen uns, wenn die Wolken leise fallen..."

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Kommentare zu "Der Schrei in Ferne"

Re: Der Schrei in Ferne

Autor: Angélique Duvier   Datum: 03.05.2026 14:16 Uhr

Kommentar: Das ist ein schöner Gedanke und eine fliegende, schöne Fantasie!

Liebe Grüße,

Angélique

Re: Der Schrei in Ferne

Autor: Uschi Rischanek   Datum: 03.05.2026 17:50 Uhr

Kommentar: Herzlichen Dank liebe Angélique, gerade mit Ralf habe ich unzählige Gedichte verfasst. Er war ein großartiger Mensch und für mich wie ein großer Bruder. Die Zeit vergeht so schnell und oftmals ist es so, dass man den Wert eines Menschen erst richtig zu schätzen weiß, wenn er plötzlich nicht mehr ist.

Er war es, der mich das Rezitieren gelehrt hat. Als Sprecher und Darsteller hat er mich beinahe zwei Jahre unter 'seine Fittiche' genommen. Auch die vielen geistreichen Gespräche fehlen nunmehr.

Manche seiner und auch unserer gemeinsamen Texte, vermag ich nunmehr nach und nach einzusprechen.

Ich danke Dir und schicke liebe Grüße in Deinen Abend und zu Dir!

Uschi

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