Ewig nur am Rand gestanden,
nie gehörte ich richtig dazu.
Suchte Halt in fremden Landen,
doch fand ich nirgends Ruh’.

Ob ich Kind war oder Mann,
niemand fragte, wer ich bin.
Keiner sah, was ich begann,
niemand hörte, was ich bin.

Selbst in jedem Vers von mir
war Außenseitertum nie mein Ziel.
Leise trag’ ich, was ich spür’,
doch ich bleibe, was ich fühl’.


© Max Vödisch


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Kommentare zu "Am Rand"

Re: Am Rand

Autor: Harald (Tom) Gressel   Datum: 27.03.2026 15:15 Uhr

Kommentar: Lieber Max,

es sagte mal einst jemand zu mir, "...trete aus dem Schatten Anderer in dein eigenes Licht..."

Bleibe Dir Dir treu.

Wünsche Dir ein feines Wochenende

Herzlicht Harald (Tom)

Re: Am Rand

Autor: Perry   Datum: 29.03.2026 14:06 Uhr

Kommentar: Hallo Max,
bei vielen Schreibern sind Verse ""offene Türen, durch die sie aber eher selten schreiten!
Gern "den Rand" überschritten und LG
Manfred

Re: Am Rand

Autor: Max Vödisch   Datum: 01.04.2026 11:06 Uhr

Kommentar: Lieber Harald, lieber Manfred,

danke euch für eure Rückmeldungen.
„Am Rand“ beschreibt für mich nicht nur das Schreiben, sondern viele Lebenssituationen. Ich war oft Teil des Ganzen und doch nie wirklich in der Mitte. Dieses Außenseitertum ist kein Makel, sondern ein Stück Biografie — und vielleicht auch der Grund, warum manche Verse überhaupt entstehen.

Mit herzlichen Grüßen
Max

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