Oh ja! In jedem Weibe steckt ein Hexlein!
Manch wohl größ'res - and'res klein.
Doch immer Lust, neu zu probieren:
Wie leicht der Kerl sich wohl läßt führen?
Da dessen Widerstand beengt
Je des Grad's, wie er behängt.
Und wie dies Teil das Ganze steuert.
Anders wär's ja auch bescheuert.
Und Verschwendung der Natur.
Denn alles dient dem Einen nur:
Wie Mann und Weib einander finden.
In sich ergänzen, tief ergründen.
Und so neues Leben schaffen.
Grad' dazu hab'n sie ihre Waffen,
So spezifisch und so schön,
Um zusamm' durchs Leben gehn!
Genießt die Folgen, wie sie sprießen,
Lauthals den Kreis des Lebens schließen.
Es ist nicht Hexenspiel, gar nur Genuß -
Sondern weiser Götter Schluß!
Platzpatronen
Stolz trug einst der Bulle den Nasenring.
Doch als Ochse nur noch durch sein männliches Ding.
So daß jeder, der dort den Ring sieht bammeln,
denkt: 'Armer Kerl, darfst wohl nicht mehr rammeln!'
Doch hat er mal Glück, kommt 'ne ältere Kuh,
Die sieht diesen Ring und find' keine Ruh!
Denn sie ahnt, daß in ält'rer und weiter Ritze
er herrlich massiert und rumpelt im Schlitze!
Drum - wenn du ein Ochse und traurig bist,
Weil etwas dir fehlt und du selten küßt,
Dann kauf dir 'nen dicken Liebesring
Und steck ihn beherzt durch dein männliches Ding.
Denn das Alter schleißt Raum grad in engster Stelle.
Drum für Lust und Erregung braucht's noppige Welle.
Doch so mit Ring erleb'n beide bald himmlisch Genuß,
selbst wenn's nur noch langt zu 'nem luftigen Schuß!
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.