In der Sankt Josephs-Kirche still und schwer,
Verließ Regina das heilige Gemäuer.
Pfarrer Weißmann, von ihrem Beichtgeständnis her,
Spürte lodern in sich ein verbotenes Feuer.
Kirschrote Lippen, üppige Gestalt,
Von ihren Sünden sprach sie ohne Scham.
Ihre Worte ließen ihn nicht kalt,
Als er ihr die Beichte nahm.
Von ihren Verfehlungen sprach sie frei,
Von Lust und Leidenschaft erzählte,
Der Pfarrer hörte bebend zu dabei,
Während sein Gewissen ihn noch quälte.
Hochhackig klackend ging sie fort,
Da rief er ihr mit heisrer Stimme nach.
Vergaß dabei den heilgen Ort,
Als seine letzte Hemmung brach.
"Nicht als Priester frag ich dich,
Als Mann steh ich vor dir hier!"
Seine Tugend leise von ihm wich,
Er gab sich hin der wilden Gier.
Im bunten Licht der Abendsonne,
Wo Heilige stumm herniederschaun,
Erlag er seiner irdischen Wonne,
Vergaß den Schwur, dem er zu traun.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]