Ich brauche dich, so wie du mich,
ich brauche den Glanz deiner Augen,
ich brauche den Duft deiner Haare
ich brauche den Klang deiner Stimme.
Ich brauche den Anblick deines schönen Gesichts,
deines schlanken Körpers mit seinen Rundungen,
Taille und Hüfte, Beine und Füße, alles am Südpol
und alles hier oben, Arme, Hände, was noch?
Ich ergötze mich an deinen festen Brüsten,
an der Form deines entzückenden Hinterns,
an der geöffneten Muschel zwischen deinen Schenkeln
und an dem Gedanken, dies alles irgendwann zu lieben.
Ich und du, wir bilden ein "wir", und das ist gut so,
denn dass ich dich brauche, ist doch sonnenklar,
ob du mich auch brauchst, musst du selber wissen,
ich kann es nur hoffen und mehr als vermuten.
Geboren und Gestorben
Leben und Tod
Wachsen und Schrumpfen
Klein und Groß
Weiss und Schwarz
Dick und Dünn
Schmal und Breit
Hungrig und Satt
Nah und Fern
Innen und [ ... ]
Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Es kam mal vor, da kam mir zu Ohr,
ich solle andere Leben achten,
so wie sie es mit meinem machten.
Doch ich war naiv und dachte nicht daran,
dass andere unterscheiden,
wer dazu gehört und [ ... ]