Sie will zum Himmel fliegen,
der Schwerkraft entkommen,
die Arme ausbreiten und abheben,
alles erscheint möglich, alles so einfach.
Aber sie bleibt erdgebunden,
ihr Körper ist nicht schwerelos,
doch ihre Anziehungskraft ist grandios,
sie bleibt terrestrisch und erreichbar
und fährt fort, andere anzuziehen,
mit der Kraft ihrer Schönheit,
dazu braucht es nicht sehr viel,
denn sie hat bereits alles.
Wie schön und attraktiv diese Frau ist,
zwischen fernem Himmel und naher Erde,
aber für mich ist sie dennoch unerreichbar,
es sei denn, ich werde selbst ein Engel.
Kommentar:Lieber Yupag,
wenn man andere sogenannte erotische Gedichte hier im Forum liest, sind deine Zeilen eine Wohltat. Tja, wer kann, der kann.
Das Bild ist ästhetisch.
Liebe Grüße Wolfgang
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Zuerst zu beachten wär' wohl dabei,
die Herrn der Schöpfung, sind nicht einerlei,
am besten vermutlich einfach gemacht,
so habe ich es für mich ausgedacht:
Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.