Immer wenn ich zu dir komme, heimlich, im Schutz der Nacht,
beginnt ein Ritualm mit dem wir uns bis in einen Liebesrausch steigern.
Nach einer kurzen Begrüssung, ein Kuss zum auftauen sozusagen,
fängst du an, deinen schönen Körper vor mir zu bewegen.
Noch in voller Kleidung, drehst du dich, tanzt ein wenig, wirfst die Haare zurück,
dabei schaust du mich an, voller Sehnsucht, voller Verlangen, voller Liebe.
Dann beginnst du dich langsam auszuziehen, nacheinander fallen deine
Kleidungsstücke auf den Fußboden bis du völlig nackt vor mir stehst
Aber wir machen noch keine Annäherung und auch unsere Hände
berühren nur unsere eigenen Körper. Meine Hand stärkt meinen Penis,
deine Hand ruft einen Strom der Lust zwischen deinen Schenkeln hervor,
unsere Geilheit steigert sich weiter, die Zurückhaltung fällt uns schwer.
Dann endlich ist der Moment gekommen, in dem alle Schranken brechen.
Ich stürze mich auf dich, lege dich auf das Bett, öffne deine Beine
und dringe in dich ein, mit festeb Stößen, begleitet von Lustschreien.
Wir kommen beide zum selben Zeitpunkt, es ist ein himmlischer Orgasmus.
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]