Ich will deine tiefen Blicke ergründen,
die Schwärze der seidigen Haare enträtseln,
die Formen des sinnlichen Körpers begreifen
die Zeichen der keimenden Wollust entschlüsseln.
Es drängt mich mit Macht zu den Hügeln der Liebe,
um dort deine Anmut mit Händen zu tasten,
die Spitzen erklimmen, zum Leben erwecken
und so deine Gier wie ein Feuer entfachen.
Doch mehr als die Höhen verlockt mich die Tiefe,
die Täler und Höhlen, die Furchen und Wälder,
die Quellen der Lust und der Ursprung des Lebens,
wo pure Verwirrung und Wonne sich mischen.
Ich will mit dir kämpfen und auch mit dir ringen,
dich endlich besiegen, erobern, bezwingen,
und wenn ich verliere, dann will ich mich fügen,
als Sklave der Lust meine Tage verbringen.
Es war der Tod, der mir gewahr,
ich sprach mit ihm, ganz wunderbar.
Vollkommen ohne Scheu im Traum,
so losgelöst, von Zeit und Raum.
Er war es auch der heute Nacht,
mir Eisesblumen [ ... ]
Ich bin nur ein Universum entfernt,
Von einem erfüllten Leben.
Nur ein Universum entfernt.
Und die beste Version meiner Selbst
War ich bei meiner Geburt
Oder werde ich am Sterbebett sein.