Der Ort: die Terrasse eines Hotels
Die Zeit: irgendwann nach Mitternacht
Akteur 1: eine attraktive junge Frau
Akteur 2: ein Mann auf Abenteuersuche
Akt 1: der Mann geht an der Frau vorbei
Akt 2: die Frau fühlt sich nicht beachtet
Akt 3: die Frau öffnet weit ihre Bluse
Akt 4: der Mann nochmals an ihr vorbei
Gedanke 1: hoffentlich schaut er jetzt hin
Gedanke 2: welch toller Einblick
Gedanke 3: es hat funktioniert
Gedanke 4: wie komme ich an sie ran
Akt 5: der Mann spendiert Champagner
Akt 6: die Frau mag keinen, aber überwindet sich
Akt 7: die beiden haltel Händchen
Akt 8: die beiden liegen im Bett
Besinnungslos produzieren wir drauf los,
als gäb's die Ersatzwelt in der Konserve,
ist fünf nach zwölf, das Gejammere groß,
dieser Satz lockt uns aus der Reserve:
Als Gäste wir die Erde [ ... ]
Schwerer schlägt mein kleines Herz, schließ ich die Kellertüre auf.
Längst schon stritten meine Geister, hier endlich zu sortieren.
Kaffee schlürfend nehme ich ein Tropfgeräusch in [ ... ]
Es liegen weiße Nebelschwaden
im Dämmerlicht über dem Feld.
Wie Finger einer Geisterhand
winken sie mich einzuladen,
in ihre stumme Geisterwelt,
in ihr Reich am Wegesrand.
Mein Garten wird von mir geliebt –
er ist der Zufluchtsort der Blicke!
Und bin ich einmal ganz betrübt,
dann bin ich wunderbar geübt,
ich heg' und pflege Pflanz und Tier,
bis ich im [ ... ]
Beim Dämmerlicht im Mondenschein,
am Himmel Sternenlichter glänzen,
entfesselt von Kümmernis und Sorgen,
leichtfüßig über weiches Moos ich lief,
nächtlich süßer Klang in meinen [ ... ]
Abendsonne wärmt mich,
es singen Amseln ihre Lieder;
am Haselstrauch hängen noch die Tropfen
vom letzten Frühlingsregen,
die Abendsonne durchdringt sie,
lässt sie wie Diamanten [ ... ]