Wir kennen uns kaum. Uns verbindet nur wenig.
Ein paar Worte, einige Bilder, viele Gedanken.
Aber genau dieses Wenige fasziniert mich,
gibt mir Anlass, mich nach dier zu sehnen.
Was bleibt mir mehr, als von dir zu träumen?
Und das tue ich mit großer Leidenschaft.
Denn Träume kennen keine Grenzen
und keine Unterschiede in Zeit und Raum.
Träumen und leben gehören zusammen,
nur wenn wir leben, träumen wir,
nur wenn wir Träume haben,
ist das Leben lebenswert.
Träumen und hoffen, dass einiges wahr wird,
dass uns das Leben mehr gibt, als vage Bilder,
die rasch verschwinden, wenn wir aufwachen.
Einmal dich umarmen, das ist mein realer Traum.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Erst gestern Morgen hörte ich von dir,
dass du nun fort bist, weit weg von hier.
Die Pläne, kalt und wohl erdacht,
haben dich leise umgebracht.
Ich ging hinaus ins frühe Licht
und schrieb ein [ ... ]
Die Möwe in den Bergen.
Sie fliegt auf Bäume.
Sitzt auf Felsen. Steht am
Fluss. Ist klug. Ist frei. Ist
reich. Hat Macht. Hat Kraft.
Hat Besitz. Aber findet nicht
das Meer.