Es gefällt mir, in dieser kargen Zeit,
in der das Leben ausgehungert wird,
in der jedes Haus ein Gefängnis ist,
in der fleischliche Liebe nur ein Gerücht ist,
dich imaginär und virtuell zu lieben,
dich mit meinen geilen Worten zu ficken
den Sex mit schamlosen Bildern anreichern,
und so für uns beide Orgasmen zu erzeugen.
Dich zu hören wäre eine weitere Steigerung,
sexy Worte mit leiser Stimme direkt in meine Ohren,
aber Worte und Stimme kann ich mir vorstellen,
mir fehlt aber eins: dich zu berühren und zu riechen.
Ich will dich berühren, um dich geil zu machen,
ich will dich riechen, um mich selbst geil zu machen,
deine Haut, den wilden Duft einer geilen Frau,
überall dort, wo meine Lust maßlos wird.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]