In dieser Nacht brach das Glück über uns herein,
wie ein Wolkenbruch an einem heißen Sommertag,
wie ein Erdbeben in einer friedlichen Mondnacht,
wie ein Tsunami, der eine ganze Küste verwüstet.
In dieser Nacht fing alles ganz harmlos an.
Wir streichelten lustvoll unsere Körper,
wir gaben uns heiße Küsse, die uns erregten,
wir liebten uns immer wilder, heftiger, ungestümer
bis alle Dämme brachen. Zu dem Schweiß, der uns bedeckte,
gesellten sich Flüssigkeiten des menschlichen Körpers,
die ihm unbewusst entströmten. Wir gerieten außer Kontrolle
und schwammen auf einem Meer der puren Lust.
Unsere gierigen Körper vereinten sich und trennten sich,
bewegten sich im Rhythmus der Gefühle, wurden getragen
von den Wogen der puren Glückseligkeit, bis uns die Eruption
erlöste und die Körper zum reinen Glück mutierten.
Wo lebt Gott? Das ist die Frage!
Kein Denken mehr mit Maske.
Kein Wort mehr ohne Licht. Kein
Blick mehr mit Lügen. Kein Weg
mehr ohne Herz. Nur Klarheit.
Und das Leben ohne Wunden.
Und [ ... ]
Die Kerzen leuchten warm und hell,
Ein letztes Mal in diesem Haus, so schnell.
Familie kommt von nah und fern,
Ein jeder Blick ein kleiner Stern.
Die Kinder lachen, spielen froh, [ ... ]