Stell dir vor, wir sind in einer völligen Dunkelheit,
wir können nichts sehen und wir haben uns auch noch nie gesehen,
wir können nur tasten, schmecken und riechen,
aber wir haben den großen Wunsch, uns zu erkennen.
Ich würde als erstes dich mit meinen Fingern ertasten,
sie würden dein Gesicht suchen, deine Haare, deinen Hals,
dann zu deinem Oberkörper wanden, sich an deinen Brüsten erfreuen,
deine Arme, deine Hände erkunden, dann wieder zurück zu deiner Taille.
Nun wird es interessant, aber bevor meine Finger den Bereich
zwischen deinen Beinen suchen, kommt meine Nase ins Spiel,
sie riecht deine Haare, deinen Mund, deine Achselhöhlen
aber auch sie verharren, bevor sie den Eingang deiner Muschi erreichen.
Nun ist mein Mund am Zug, die Lippen, die Zunge, der Geschmack,
er verweilt nur kurz auf deinem, ein paar tiefe Küsse stellen ihn zufrieden,
denn nun konzentriert sich alles auf die kunkle Pforte deiner immensen Lust,
Die Stunden liegen still wie leere Räume,
ich falle aus den Fugen meiner Träume.
Ein Wind reißt mich aus allem, was ich lerne
und trägt mich fort in namenlose Ferne.
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der letzte Brief er blieb wohl ungeschrieben,
als weißes Blatt zurück, doch inhaltsschwer.
Gleich Regentropfenwünschen die verblieben,
an glitzernd Scheiben, sehnsuchtsvoll doch [ ... ]
Seit ich eine Brille brauche, achte ich sehr auf mein Sehvermögen...die Augen nicht überanstrengen, gutes Licht, am besten bei Tageslicht lesen.
Aber ich achte auch darauf, wie gut mein Umfeld [ ... ]