Stell dir vor, wir sind in einer völligen Dunkelheit,
wir können nichts sehen und wir haben uns auch noch nie gesehen,
wir können nur tasten, schmecken und riechen,
aber wir haben den großen Wunsch, uns zu erkennen.
Ich würde als erstes dich mit meinen Fingern ertasten,
sie würden dein Gesicht suchen, deine Haare, deinen Hals,
dann zu deinem Oberkörper wanden, sich an deinen Brüsten erfreuen,
deine Arme, deine Hände erkunden, dann wieder zurück zu deiner Taille.
Nun wird es interessant, aber bevor meine Finger den Bereich
zwischen deinen Beinen suchen, kommt meine Nase ins Spiel,
sie riecht deine Haare, deinen Mund, deine Achselhöhlen
aber auch sie verharren, bevor sie den Eingang deiner Muschi erreichen.
Nun ist mein Mund am Zug, die Lippen, die Zunge, der Geschmack,
er verweilt nur kurz auf deinem, ein paar tiefe Küsse stellen ihn zufrieden,
denn nun konzentriert sich alles auf die kunkle Pforte deiner immensen Lust,
Wo lebt Gott? Das ist die Frage!
Kein Denken mehr mit Maske.
Kein Wort mehr ohne Licht. Kein
Blick mehr mit Lügen. Kein Weg
mehr ohne Herz. Nur Klarheit.
Und das Leben ohne Wunden.
Und [ ... ]
Die Kerzen leuchten warm und hell,
Ein letztes Mal in diesem Haus, so schnell.
Familie kommt von nah und fern,
Ein jeder Blick ein kleiner Stern.
Die Kinder lachen, spielen froh, [ ... ]