In dieser Nacht brach das Glück über uns herein,
wie ein Wolkenbruch an einem heißen Sommertag,
wie ein Erdbeben in einer Nacht, da alle schlafen,
wie ein Tsunami, der große Schiffe an Land spült.
In dieser Nacht fing alles ganz harmlos an,
wir streichelten zärtlich unsere Körper, küssten uns,
nicht nur auf den Mund, überall hin, wo es uns erregte,
und diese Erregung steigerte sich, wurde immer wilder, immer heftiger.
Dann brachen alle Dämme, zu dem Schweiß, der uns schon netzte,
gesellten sich all die Flüssigkeiten, die der menschliche Körper abgibt,
sei es bewusst oder unbewusst. Wir gerieten völlig außer Kontrolle,
und das Meer, in dem wir schwammen, war pure Lust.
Unsere Körper vereinten sich und trennten sich, immer aufs Neue,
unsere Bewegungen dirigierte eine gewaltige, ewige Harmonie,
uns trugen die Wogen der puren Glückseligkeit. Als dann alles endete,
eine Eruption uns erlöste, waren wir selbst unser Glück geworden.
In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]