Wo sind die Auswegmöglichkeiten
ohne förmlich zu entgleiten
in die 1000 Weltmeere der Angstgefühle?
Haben wir etwas zu verbergen
hinter den 7777 Bergen,
aus gläsernen Gebäuden,
unter zitternden Häuten
aus deren
Miseren
man nicht mit Steinen wirft?
In denen man nicht aus den Tiefen schürft -
aus den Tiefen der Seelen
die, in Angst, Schrecken und Einsamkeit
versunken, auf einen Morgen warten,
der Tore öffnet, der Landschaften und Städte,
ohne dämonische Bilder der Veranlagungen,
in die Einkaufszentren solcher malt die noch
den Mut haben hinaus- oder hineinzugehen,
in ein Leben aus Liebe zu sich und seinem
Dasein, das nicht nur Alpräume wahr werden lässt
(hineingepresst hineingepresst),
die unter zerplatzenden Seifenblasen
in einer Badewanne grasen,
in der sich der Himmel "Verlorenheit" aalt!
Die Liebe wird bei uns sein, sein, sein, sein...
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]