Es ist die Zeit zurückgekehrt;
die Luft ist trist und feucht.
Triste Zeit, doch unversehrt;
nur ein Jahr ist nun entfleucht.

Ich stehe hier wie seinerzeit;
es scheint sich nichts gerührt;
die Tage kurz, die Nächte weit,
und doch hat mich was berührt.

Das Jahr, es scheint ein Traum,
kurz und fern und sonderbar;
die Momente nehmen so viel Raum,
es erscheint dennoch wunderbar.

Nichts scheint gewonnen,
ich stehe immer noch hier;
was einst war, ist zerronnen,
nur meine Gedanken noch bei dir.

Meine Erinnerungen schweifen
vom Schönen hin zum Schmerz;
ich mag es nicht begreifen,
dennoch wohl ist mein Herz.


© Pt


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