Kommentar:Ein zarter, melancholischer Gruß an die Zeit – voller Sehnsucht, Erinnerung und stillem Mut zum Loslassen. Die Worte berühren wie Sternenstaub auf tränenfeuchter Haut. Wunderschön und tief empfunden. Liebe Grüße Johann
Kommentar:Lieber Johann, herzlichen Dank für den schönen Kommentar, ich freue mich sehr, dass meine Gedanken die ich in Worte zu fassen gesucht habe, so gut verstanden wurden!
das ist ein wunderbar tiefes und ergreifendes Gedicht! Es fängt diesen schmerzhaften Moment der Trauer und Sehnsucht perfekt ein.
Die Bilder der "verweinten Augen" und der "Nische im Herzen" sind so nah und berührend. Aber die größte Kraft steckt für mich im Schluss: "Ich schicke Küsse an die Zeit, dann lasse ich sie los..."
Dieses Loslassen, um den eigenen Weg zu finden, ist der vielleicht schwierigste und zugleich befreiendste Schritt.
Und das Foto ist dazu die perfekte visuelle Ergänzung! Der Kontrast zwischen dem verrosteten, verschlossenen Schloss und der offenen, strahlenden Blüte fängt die ganze Emotion des Gedichts ein – das Alte, das uns festhalten will, und die Schönheit, die im Loslassen wartet.
Vielen Dank fürs Teilen dieser intensiven Poesie!
Herzliche Grüße
Janet
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Der Abendhimmel leuchtet sanft
in rosarot ~ mir als Geschenk.
Mag über Sommerwiesen laufen,
ganz unbekümmert wie ein Kind.
In Wolkenbilder dabei tauchen,
dahingemalt von zärtlich [ ... ]
Zeit trägt Narben
Zeit trägt Liebe
Es gab eine Zeit ohne beides
Und diese Zeit war nicht lebendig
Sie war nur vorhanden
Wie ein Tal ohne Grün
Wie ein Baum ohne Grün
Wie ein Kuss [ ... ]
Früher als man noch etwas klein,
die Gedanken waren nicht so geheim,
wurde noch an den Händen festgehalten,
das Licht durfte man nachts nicht ausschalten,
am Kiosk gab es Schokolade Stücke zu [ ... ]