Ein gold’ner Käfer fliegt mir auf die Hand
und bringt mir einen Kuss von dir!
Ich schreibe deinen Namen in den Sand –
doch die Bedeutung, so scheint mir,
ist mir wohl niemals klar gewesen!
Durch deine Späße kann ich lesen,
was du in all den Träumen konntest…
wobei du dich im Feuer sonntest
das uns umgab wie ein Fanal.
Doch heute wird mir das zur Qual!
Im Mondschein sehe ich die Schatten,
die uns wohl zueinander führten:
Gelegenheiten die wir hatten –
Gefühle die wir manchmal spürten,
wenn einer von uns ehrlich war.
Das ist mir endlich sonnenklar:
Du bist mein Schicksal stets gewesen…
Das war in jeder Spur zu lesen,
die wir gemeinsam dafür zogen!
Und trotzdem war’n wir uns gewogen.
Nun komm, mein Häschen, zeige dich
wie du im tiefsten Herzen bist…
Ich denke pausenlos an mich
und an die kurze Erdenfrist,
die wir zusammen hier verbrachten –
nur um uns ständig zu verachten…
denn dein Moralgesicht war rund
und gab dem Esel in mir kund:
Du öffnest dich zu keiner Zeit
und bist in Wahrheit nur bereit
Ich mag die abstrakten Gedichte! Auch wenn ich die Texte öfter lesen muss. Und dann erst am Nachmittag. Wenn mein Kopf voll da ist. Morgens
funktioniert das mit der Aufnerksamkeit nicht so. Da bin ich manipulierbar. Ohne Konzentration. Und total am Ende. Die Laune ist gut. Aber ich bin ein Morgenmuffel. Darum bin ich erst ab Mittag unterwegs. Irgendwie lesen die Leute wenig Bücher. Und noch weniger Lyrik. Nicht mal die Klassiker werden gelesen. Dabei ist das pure Schönheit, in kurzform. Ich kämpfe zur Zeit mit allem. Der Prolet hat sich an das Leben gewöhnt. Ich werde wie ein
Nichts überall behandelt. Die Leute zeigen mir ihr wahres Gesicht. Und ich sehe das Leben völlig unverfälscht. Das wahre Denken der Menschen, die nichts begreifen. Und das ist die Quelle für bodenständige Sätze und Texte voller Wahrheit. Ich verwandle die Blindheit der Menschen in Gold. Und sie halten dueses Gold wie Steine in den Händen. Unfähig und zu blind für eine wahre Erkenntnis. Glaub mir. Der kleinste Funke an Liebe stört die Blinden. Die fühlen sich vom Leben nur belästigt. Selbst wenn Du ihnen
Gold schenkst. Na ja! Lalalala! Das ist ein Gedicht wie ich es mag. Und das ich auch Morgens lesen kann. Schön!!!! Ich wünsche Dir ein herrliches Wochenende! MfG Klaus
Kommentar:Lieber Alf,
ein gefühlvoller Text, und angehört. Ich hoffe, du entgleist jetzt nicht auch zu diesem Trend, dass Gedichte gesungen, gesprochen oder anders wie entseelt werden.
Liebe Grüße Wolfgang
Erstaunt verweile ich im Lauf der Zeit,
betrachte still, was Menschen wichtig nennen;
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Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Man sagt, dieser Käfig sei aus Gold –
glänzend, sicher, makellos.
Doch sie sehen nicht,
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bis sie [ ... ]
Singe ein Lied.
Und Du weckst den Clown in Dir.
Höre ein Herz.
Und Du weckst das Kind in Dir.
Male ein Meer.
Und Du weckst den Traum in Dir.
Bleibe ein Denker.
Und Du weckst den Zirkus in [ ... ]