Wenn der Alltag mir die Seele schnürt
mich der Weg ans Wasser führt.
Stürmische Winde die Wolken vertreiben,
Himmel und Meer sich friedlich vereinen.
Die Nordsee rau und sanft sich zeigt,
Ebbe und Flut, Wechselspiel ewiger Zeit.
Spaziere gedankenfrei im Dünensand,
Möwen singend mir reichen die Hand.
Die Melodie des Meeres hör ich genau,
was gestern war, ist heute neu.
Schaue hin bis zum fernen Horizont,
hinterlasse Spuren im feuchten Sand.
Meeresrauschen mir Geschichten erzählt,
Sturmgebrus die See aufwühlt.
Welle um Welle den Strand umspült;
Schaumkronen die Spitzen ziert.
Sturmwolke in die Ferne zieht,
Meeresdunst im Schein der Sonne vergeht.
Weit draußen die Inseln wie ein Traum,
von Dunst umgeben sieht man sie kaum.
Salzige See im Glanz der Sonne ruht,
launig der Wind mir um die Nase weht.
Kommentar:Ich war mal in Ostfriesland.
Das war traumhaft schön.
So, wie Du das sagst. Das ist
für die Lungen wie eine Kur.
Und für den Körper die Erholung.
Entspannend. Die ganze Atmosphäre ist zauberhaft. Ein
schönes Gedicht. Ich wünsche Dir
Einen herrlichen Nachmittag.
MfG Klaus
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.