ich seh‘ deine Sterne in jeder Nacht,
ich belle den Mond an, nicht ganz dicht!
Meine Gefühle sind heiß entfacht,
wenn der Himmel leis zu mir spricht.
Du bist eine sehr erstaunliche Größe,
ein helles Licht, das allen gefällt –
eine enorme Konstante in dem Getöse
der wilden und launischen Welt!
Selig im Traum hör ich dein Schnurren,
das wohltuend über die Sinne mir gleitet
und täglich folg‘ ich deinen Spuren,
während die Zeit mir vielfach entgleitet…
Sing mir die Lieder der ewigen Liebe,
die mich freuen wohin ich auch denke,
die Gelegenheit macht aus uns Diebe,
wobei ich mein Herz an dich verschenke!
Wenn Worte wie Waffen durchs Netz sich verbreiten
und Lügen als Wahrheit uns blindlings begleiten,
wenn Stimmen sich heben, doch niemand mehr hört,
weil jeder den anderen im Eifer zerstört [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
In der Taverne, im roten Licht,
da saß ich lange und rührte mich nicht,
der Whisky brannte, der Abend war schwer,
und bald schon sah ich die Sterne umher.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]