Gans langsam geht das Jahr zu Ente.
Wir falten Hirn und falten Hände
zu einem lieben Häuflein klein,
denn dadurch wahren wir den Schein!
Und wenn die Welt zusammenbricht
bei Glockenknall und Kerzenlicht,
dann feiern wir das Liebesfest
und sammeln uns als faulen Rest...
Doch meinen wir uns groß und schön
und lachen noch im Untergeh'n
den Feinden froh in ihre Fresse -
wir hör'n die Predigt in der Messe!
Sie lautet: Büßt bis ihr gestorben seid,
dann kommt ihr 666mal so weit!
Wer das nicht glaubt und sich gar ziert,
der wird ex....komm...u...ni....ziert!
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.