Ein Gedicht von tiefer Dunkelheit,
von einem Herzen, das sich verzehrt,
in der Suche nach dem, was fehlt,
im Rausch des Nektars unerhört.
Der Sturm der Pollen weht wild umher,
doch Trost bringt er dir nimmermehr,
Gefangen in Gedanken schwer,
wo Licht und Farben längst nicht mehr.
Doch dort, wo Dunkelheit dich hält,
liegt tief in dir die wahre Welt.
Schau hinein, nur du allein,
kannst befreien, was soll sein dein.
Denn in der Stille, im Innern verborgen,
liegt das Licht, das schenkt dir Morgen.
Nur du kannst den Schlüssel finden,
um dich vom Schmerz der Nacht zu entbinden.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]