So zaghaft, zaudernd eure Worte,
so anders ist doch das, was ihr benennt
mit dem, was keine Worte braucht.
Ihr seid in Welten eingetaucht,
die tiefer sind, und ihr gelangt an Orte,
wo nichts als das Verlangen brennt
(die kaum ein Sterblicher je kennt).
So sagt euch doch, dass ihr euch liebt,
denn was der eine je dem andern gibt,
das gibt der andere dem einen.
Nur so lässt sich die Leidenschaft vereinen.
Ihr seht euch an,
und eure Augen sind sich längst vertraut,
so wie man einem guten Freund begegnet.
Und während ihr mit euren Worten hohe Mauern baut,
sind eure Blicke schon von einem Anderen gesegnet.
Einst lebte eine braune, große Stute auf einem wohlhabenden Reitergut. Sie war klug und lernte schnell, was ihr beigebracht wurde. Doch die Stute gehörte einem strengen Herrn, der sie unentwegt [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren,
getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit.
Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren,
ein Kranz aus Licht im Kleid der [ ... ]
Ich bin ein Schmetterling aus Glas,
Mit bunten Flügeln
Aus Glas.
Schillernd.
Vielleicht denkt ihr, das wäre instabil.
Weil Glas als instabil gilt.
Aber Glas fliegt nicht einfach weg. [ ... ]