Vom Winde verweht

Tausend Feuer brennen in der Seele
Wenn den Schmerz ich mir erwähle
Dich zu lieben, dich zu hassen
Die Finger ganz von dir zu lassen.

Tausend Worte wollte ich dir sagen
Manches an dir hinterfragen
Den Wankelmut aus dir verbannen
Wenn Zweifel mit der Liebe rangen.

Tausend Tode muss ich sterben
Dunkel wird das Herz mir werden
Wenn wir wortlos morgens scheiden
Einander wie zwei Fremde meiden.

Tausend Bilder werde ich verkleben
In der Betrachtung alles neu erleben
Der Nachtwind wird dich weiter treiben
Im Herzen wirst du ewig bleiben.

© Herbert Kaiser


© Herbert Kaiser


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Kommentare zu "Vom Winde verweht"

Re: Vom Winde verweht

Autor: Wolfgang Sonntag   Datum: 18.04.2021 9:33 Uhr

Kommentar: Hallo Herbert,
die bekannte Überschrift machte mich auf dein Gedicht aufmerksam. Eine emotionale Betrachtung von dir über ein uralten Thema: Die Liebe.
Liebe Grüße Wolfgang

Re: Vom Winde verweht

Autor: Herbert Kaiser   Datum: 18.04.2021 9:41 Uhr

Kommentar: Danke fürs Lesen und deinen Kommentar.

Lg Herbert

Re: Vom Winde verweht

Autor: Julia Häge   Datum: 18.04.2021 17:56 Uhr

Kommentar: Wunderschön geschrieben, lieber Herbert, wenn auch ein trauriges Gedicht...
Liebe Grüße von Julia

Re: Vom Winde verweht

Autor: Herbert Kaiser   Datum: 18.04.2021 19:21 Uhr

Kommentar: Ich danke dir herzlich ...

Lg Herbert

Re: Vom Winde verweht

Autor: Verdichter   Datum: 19.04.2021 0:44 Uhr

Kommentar: Lieber Herbert, das gefällt mir absolut gut! Es enthält sehr poetisch verpackten Herz-Schmerz, doch der Titel lässt ahnen: nicht allzu sehr oder lange...

Gruß, Verdichter

Re: Vom Winde verweht

Autor: Herbert Kaiser   Datum: 19.04.2021 1:49 Uhr

Kommentar: Besten Dank, dein Lob ehrt mich ...

Ganz lieben Gruß
HERBERT

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